Wolfgang G. Brunner-Stiftung

Name, Sitz, Rechtsform
Die Stiftung führt den Namen Wolfgang G. Brunner-Stiftung. Sie wurde im Jahr 2016 gegründet.
Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Biberach an der Riß (88400).


Zweck der Stiftung
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bildung am  Wieland-Gymnasium in Biberach.

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  1. die Verleihung des jährlichen Brunner-Preises für herausragende Schüler*innen im Bereich Fremdsprachen am Wieland-Gymnasium Biberach; später kommen hinzu:

  2. die Unterstützung öffentlicher Projekte des Denkmalamts Biberach

  3. die Förderung historischer Gruppen des Biberacher Schützenfestumzugs


Gemeinnützigkeit
Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen.
Alle Mittel werden ausschließlich für die in der Satzung festgelegten gemeinnützigen Zwecke verwendet.


Stiftungsvorstand
Der Stiftungsvorstand besteht derzeit aus:

  • Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang G. Brunner, Überlingen – Vorsitzender

  • Eva Kavanozis, Stuttgart – Stellvertretende Vorsitzende

  • Ralph Lange, Schulleiter des Wieland-Gymnasiums Biberach


Aufsicht und Gemeinwohlbindung
Die Wolfgang G. Brunner-Stiftung steht unter der Aufsicht des Regierungspräsidiums Tübingen.

Wolfgang G. Brunner – Stifter der Brunner-Stiftung

 

Wolfgang G. Brunner wurde 1943 in Berlin geboren und legte 1962 am Wieland-Gymnasium in Biberach an der Riß sein Abitur ab. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Stuttgart arbeitete er in führenden Positionen im In- und Ausland, unter anderem in Libyen, Saudi-Arabien und bei der Bauer-Gruppe in Schrobenhausen. Als Diplom-Bauingenieur und späterer Direktor für internationale Markterschließung prägte er maßgeblich die Entwicklung des Spezialtiefbaus im globalen Kontext.

Neben seiner beruflichen Laufbahn engagierte sich Wolfgang Brunner über viele Jahre hinweg für Bildung, Kultur und den Wiederaufbau historischer Bauwerke – etwa als aktives Mitglied der Gesellschaft für den Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden, wo er Benefizkonzerte initiierte und durch Vorträge im In- und Ausland Spenden sammelte. Zudem wirkte er als Honorarprofessor an der Fachhochschule Lausitz sowie als Lehrbeauftragter an der Hochschule Biberach und der HTWG Konstanz und gab sein Fachwissen an kommende Generationen von Ingenieurinnen und Ingenieuren weiter.

Heute lebt Wolfgang Brunner am Bodensee. Seiner Heimatstadt Biberach und insbesondere seiner ehemaligen Schule, dem Wieland-Gymnasium, fühlt er sich tief verbunden. Mit dem von ihm eingebrachten Stiftungsvermögen möchte er seiner Heimat und dem Wieland-Gymnasium etwas zurückgeben – als Ausdruck von Dankbarkeit und Verbundenheit gegenüber den Orten und Menschen, die ihn geprägt haben.