Am 05. Februar 2026 haben sich 30 schick angezogene Schüler*innen der Klassen 8 bis 12 und auf den Weg in die Staatsoper Stuttgart gemacht. Ziel war die letzte Aufführung der Oper Don Giovanni von W. A. Mozart.
Nach einer Busfahrt und einem kurzen Stadtbummel erlebten die Schüler*innen die Geschichte des Frauenhelden Don Giovanni, der gleich zu Beginn der Oper den Vater einer neuen Eroberung ersticht, was ihm zum Verhängnis werden soll.
Die Sänger*innen der Staatsoper sowie das Opernorchester zeigten sich von ihrer besten Seite und präsentierten die über drei Stunden lange Oper mit unglaublichem Witz und Spielfreude, sodass garantiert nie Langeweile aufkam.
Auch kurze Einlagen in schwäbischer Mundart kamen vor, die Teil der Tradition sind, an der letzten Vorstellung, der Dernière, noch ein paar Witze in die Aufführung einzubauen.
Eine Besonderheit war, dass vor der Oper noch ein Kurzfilm mit dem Titel „Dog Giovanni oder Von der schwierigen Wahl des richtigen Bademantels“ gezeigt wurde. Dieser setzte sich ironisch mit dem Frauenbild, sowohl zu Mozarts als auch zu Donald Trumps Zeiten auseinander und erntete sowohl beim Publikum im Allgemeinen, als auch den Schüler*innen im speziellen viele Lacher.
Obwohl es für den Protagonisten – wobei er für die Frauenwelt eher ein Antagonist ist – Don Giovanni zum Schluss schlecht ausgeht, da er bis zuletzt seine Taten nicht bereut, verließen alle Schüler*innen die Vorstellung bei bester Laune. Für viele war es der erste Opernbesuch. Auch, dass die Italienischkenntnisse zum Einsatz kommen konnten war für manche ein Bonuspunkt.
Begleitet wurde die Fahrt durch Hernn Föll, Frau Hergenröther, Frau Seitz und Frau Weigele – vielen Dank dafür!
Text/Bild: J. Föll


























