Wie reagiert die Europäische Union auf Fake News, Deep Fakes und Hassrede in sozialen Medien? Welche Regeln braucht es – und wo liegen die Grenzen politischer Eingriffe? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des EU-Planspiels „Fakt oder Fake“, an dem die Klasse 10D des Wieland-Gymnasiums am 20. November 2025 teilnahm.
Über sechs Schulstunden hinweg schlüpften die Schülerinnen und Schüler – begleitet von ihrem Gemeinschaftskundelehrer Ralph Lange – in die Rollen verschiedener europäischer Fraktionen. In realitätsnahen Ausschusssitzungen und Plenardebatten diskutierten sie, wie die EU mit irreführenden Inhalten umgehen sollte und welche Verantwortung Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube tragen. Die Coaches Pierre Dürgen und Maximilian Schnuch führten professionell durch die Abläufe des Europaparlaments.
Am Ende des Planspieltags zogen die Jugendlichen ein eigenes Fazit: Wie weit darf die EU eingreifen, um Demokratie und Grundrechte zu schützen – und wo beginnt Überregulierung? Die abschließende Positionierung machte deutlich, wie differenziert die Klasse das Thema reflektiert.
Das Planspiel ist Teil einer bundesweiten Initiative der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, entwickelt von planpolitik in Zusammenarbeit mit den deutschen Ländern. Das Wieland-Gymnasium hatte sich für die Durchführung des Planspiels als Europaschule beworben – und den Zuschlag für einen Termin erhalten.
Text/Bild: Lange


























