Wieland-Gymnasium Biberach

Donaufahrt

AKTUELL: Ehemaligentreffen der Donaufahrer

40 Jahre Donaufahrt – Jubiläumstreffen am 24.07.

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Ca. 80 -100 ehemalige Donaufahrer trafen sich am Schützensamstag im Schulhof und Foyer des Wieland-Gymnasiums, um alte Freunde aus Donaufahrtzeiten zu treffen und um Erinnerungen auszutauschen. Der Pionier der Fahrt, Dieter Georgii, traf dabei auf 12 von 18 Teilnehmer/innen der ersten Fahrt 1970 und das Hallo und das Vergnügen sich wieder zu sehen waren groß. Eine kleine Ausstellung mit Dokumenten der 40-jährigen Geschichte der Fahrt rundete das Treffen ab, außerdem gab es zwei Filme aus den 80iger Jahren zu sehen und als Kontrast dazu einen Film von 2009. Die Donautanzgruppe von Horst Buchmann zeigte Tänze aus ihrem diesjährigen Programm und bewirtete die Gäste.

Donaufahrer Ausstellung.jpgBeim Besuch der Ausstellung

Donaufahrer Tanz.jpgDonautanzgruppe

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Der Pionier der Fahrt, Dieter Georgii (stehend, 2. v.r.) , mit 12 von 18 Teilnehmer/innen der ersten Fahrt 1970


„Der Wasser-Weg ist das Ziel“ oder auch „Alle sitzen in einem Boot“..

Selbstständiges und verantwortungsvolles Handeln sind wichtige erzieherische Ziele des Wieland-Gymnasiums.

Ein herausragendes und prägendes Ereignis, das zur Förderung dieser wichtigen sozialen Kompetenz entscheidend beiträgt, ist die jährlich stattfindende Donau-Wasserfahrt. Nach bescheidenen Anfängen in den 70-er Jahren hat sich diese Veranstaltung über 30 Jahre hinweg zu einem Unternehmen entwickelt, an dem alle Schüler der Klassen 9 teilnehmen können. Zur Geschichte der Donaufahrt zwischen 1992 und 2007 kann man hier Näheres erfahren.

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Pionierfahrt 1970


Ohne sie geht nichts...

Diese 2-wöchige Exkursion bedarf einer soliden Logistik und wäre ohne das Engagement von Kollegen, Mentoren, Schülern, Eltern letztlich also Beiträgen der gesamten Schulgemeinschaft nicht durchführbar. Federführende Vorarbeit leisten die Kollegen des Faches Sport, die mit Schwimm- und Paddeltraining sowie rettungstechnischen Anleitungen unverzichtbare Sicherheitsstandards gewährleisten.

 

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Schülermentoren

Eine sehr wichtige Funktion nehmen auch die Schülermentoren der Klassen 10-13 ein. Sie werden aufgrund ihrer Einsatzbereitschaft und ihrer Zuverlässigkeit, die sie bereits während ihrer eigenen Donau-Fahrt bewiesen haben, ausgewählt. Sie sind Betreuer, Bootsführer, oft auch „Stimmungsmacher“ und sie leisten quasi nebenbei ein sozialpädagogisches Praktikum ab.

Hier kann das Bewerbungsdokument von Schülern, die sich vorstellen können Donaufahrt-Mentoren zu werden, heruntergeladen werden. Diese Bewerbung bitte ausdrucken und ausgefüllt im Sekretariat abgeben.

Zusätzlich muss jede Bewerberin und jeder Bewerber seine Daten (Name, Klasse etc.) in ein Dokument eintragen, welches im pädagogischen Netz im Schüler-Tauschordner liegt. Dieses Dokument muss nicht ausgedruckt werden. Die Daten müssen nach dem Eintragen nur abgespeichert werden. (Titel des Ordners "Donaufahrt Mentoren")

!!!!!!!!!!!!

Bewerbungstermin für 2010 ist abgelaufen- Wir wünschen den jetzigen Bewerbern viel Glück und Erfolg

 


Basis-Lager

Unmittelbar vor Antritt der Fahrt, üblicherweise Mitte Juni, findet das so genannte „Basis-Lager“ statt, eine Form des Eincheckens, bei dem Boote, Utensilien und Gepäck auf einen Trailer verstaut werden. Die eigentliche Wasserfahrt beginnt nach der eintägigen Bus-Anreise in Eining bei Weltenburg, kurz vor dem Donaudurchbruch. Von hier bis Wien ist man 12 Tage unterwegs - es müssen schließlich 500 Flusskilometer bewältigt werden. Obwohl flussabwärts fahrend, oft eine schweißtreibende Angelegenheit! Rückstau des Wassers, Hitze und Gegenwind fordern vollen Einsatz.

 


Gemeinschaft = Gemeinsam!

Nur gemeinsam gelingt diese Leistung. Dies gilt nicht nur für das Paddeln auf den schweren Holzbooten, den sog. Zillen, sondern auch für die täglichen Dienste am Übernachtungsplatz, das Aufbauen des Gemeinschaftszeltes, das Kochen und Spülen. Trotz guter Vorbereitung ist jede Fahrt ein Abenteuer, das jeden Teilnehmer am Ende mit Stolz erfüllt. Er hat seine Grenzen in körperlicher und psychischer Hinsicht kennen gelernt.

 

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14 Tage Aufenthalt in freier Natur, Tag und Nacht, bei Sonne, Hitze, Kälte und Regen und immer zusammen mit dem Team verschaffen mit dem zwangsläufigen Verzicht auf Computer, Fernsehapparat und sonstige Unterhaltungsmedien ein Gefühl der Stärke und Befreiung. Sich rund um die Uhr auf seine Mitschüler einzustellen, sich mit ihnen arrangieren zu müssen, fördern jeden Einzelnen in seinem Sozialverhalten.

 

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Ohne Hilfe der Mutter auszukommen, seine Kleidung in Ordnung zu halten, nicht das Lieblingsessen vorgesetzt zu bekommen, sondern selbst für das Essen einer großen Gruppe zuständig zu sein, sind wichtige Erfahrungen auf dem Weg zur Selbstständigkeit.

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Fazit: Die Donaufahrt bietet jedem Schüler eine Mischung aus körperlicher Betätigung, kultureller Begegnung, sozialem Lernen und einer Fülle an Erlebnissen, die von herkömmlichen Schullandheim-Aufenthalten nicht geleistet werden kann.

Donaufahrtsberichte einzelner Klassen

  • Am 2010-08-15 um 20:26:55 von MAIE geändert.
  • Am 2010-08-11 um 15:51:30 von MAIE geändert.
  • Am 2010-08-04 um 01:50:00 von MAIE geändert.