Wieland-Gymnasium Biberach

Presseberichte

Bericht in "Zeit&Welt" zur Donaufahrt! (Juli 2010)

(Zum Herunterladen als PDF)


 

 

Schüler begeistern mit Chaos-Komödie

BIBERACH (sz) – In der Premiere des Stücks „Der nackte Wahnsinn“ hat das Publikum ungetrübte Freude am tumultartigen Bühnengeschehen gehabt. Corinna Palm (Regie) und Steffen Püschel (Leitung) hatten die hoch motivierte Theater-AG in einjähriger Probenarbeit bestens vorbereitet, so dass die Idee des Stücks rasch „rüberkam“.

„Der nackte Wahnsinn“ – dabei geht es keineswegs um eine oberschwäbische Fasnet-Variante. Die Geschichte: Eine ziemlich unprofessionelle Theatertruppe bereitet sich in einer Generalprobe, bei der nichts klappt, auf die Aufführung eines ziemlich öden Stücks vor. Der ambitionierte Regisseur versucht Ordnung zu schaffen, lässt sich aber immer wieder aus dem Konzept bringen und in die Liebeleien und Streitereien der Schauspieler hineinziehen. Diese verwechseln dauernd ihre Rollen als verantwortliche Akteure mit privaten Fehden und Amouren.

Zuschauer blickt hinter die Kulissen

Im zweiten Akt gewinnt das gleiche Bühnengeschehen durch einen einfachen Trick an Dynamik und Pfiff: Die Kulisse erscheint um 180 Grad gedreht und der Zuschauer kann, wovon man manchmal träumt, buchstäblich hinter die Kulissen schauen und erleben, was sich dort an Erstaunlichem so abspielt.

Corinna Palm, gelegentlich selbst agierend, führt dezent vom Hintergrund aus die jungen Schauspieler durch das Dickicht des chaotischen Geschehens. Samuel Fischer-Glaser verkörpert in eindrucksvoller Weise den manchmal großspurigen, dann genervten oder resignativen Regisseur Lloyd. Unter den anderen allesamt konzentriert und typgerecht agierenden Spielern ist das große komödiantische Talent von Corinna Dewor als Freddy hervorzuheben. Insgesamt die feine Leistung eines Ensembles, das sichtbar Spaß am Theatermachen hat und für die Regisseurin wohl durch Dick und Dünn geht. Letzte Gelegenheit, das Chaos-Stück von Michael Frayn zu sehen, ist  am Mittwoch, 10.Februar, 19.30 Uhr, in der WG-Aula. Kostenlose Eintrittskarten sind in der Kreissparkasse, Zeppelinring, zu bekommen.

(SchwäZ: 8.2. 2010)

Theater AG unzensiert.jpg

(Foto:privat. Nachträglich hinzugefügt)

 


 

China-Austausch

Gymnasiasten wagen Austausch mit China

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BIBERACH/SHANGHAI (sz) - Begeisterung in Shanghai: 23 chinesische Schüler der Xin Zhong High School sind von der neuen Partnerschaft ihrer Schule mit dem Wieland-Gymnasium (WG) ebenso fasziniert wie die angereisten jungen Biberacher. Zehn Absolventen der Chinesisch-AG des WG wagten zum krönenden Abschluss ihres Kurses eine zweiwöchige Begegnung mit dem Reich der Mitte. Das reichhaltige Programm reichte vom Aufenthalt in den Gastfamilien bis zur Erkundung kultureller Highlights in Xi'an und Peking. Der Gegenbesuch der chinesischen Schüler in Biberach ist für Juli 2010 geplant.

Foto: pr

(SchwäZ: 05.11.2009)

 


 

Eine wirklich „Besondere Lernleistung“ im Fach Musik

1. Bundespreisträger von „Jugend Musiziert“ konzertieren im Wieland-Gymnasium

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Nicht alle Tage bekommen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Musikunterricht so Erlesenes geboten wie dieser Tage. Vier frischgebackene Bundessieger, aus über 5000 Teilnehmern der Regional- und Landeswettbewerbeausgewählt und in der Endausscheidung des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ am 4. Juni 2009 in Essen mit der Höchstpunktzahl prämiert, präsentierten ihre Wettbewerbsbeiträge am Wieland-Gymnasium um diese als „Besondere Lernleistung“ auch in die Abiturswertung einbringen zu können. Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 erlebten so in der Aula des Gymnasiums ein hoch interessantes Konzert, erhielten Erläuterungen der Stücke durch die Preisträger und hatten ihrerseits Gelegenheit, Percussionquartett - 1. Bundessieger -WG-Aula 03.jpgFragen zustellen.

Johannes Lang (langjähriger Drummer der WG Bigband) und Steffen Grimm, beide Schüler der Stufe 12 am Wieland-Gymnasium hatten über ihren Musikverein Ummendorf seit Jahren Unterricht bei Michael Porter erhalten und zusammen mit Ralf Beer aus Öpfingen sowie Thomas John aus Gamerschwang, beide von der Laupheimer Schlagzeugschule „Rhythmpoint“, Anfang des Jahres ein Percussion-Quartett formiert. Über den Werdegang dieses Projektes gaben sie ihrem hell begeisterten, jungen Publikum ebenso Auskunft, wie über den musikalischen Inhalt und die Besonderheiten ihrer Wettbewerbsbeiträge: „Wired“ von Lynn Glassock, „Aurora borealis“ von John Thrower sowie „In the pocket“ von John H. BeckSchlagzeug4tett 02.jpg

War der letzte Titel für vier Schlagzeugsets ein echter „Rausschmeißer“, der die Zuhörer zu euphorischen Zugaberufen und das Quartett gleich zu zwei Zugaben animierte, so konnten doch die pittoresken Klangmalereien des Polarlichts am klaren Sternenhimmel oder die komplexen „Verdrahtungen“Staunende Fans 02.jpg

einer globalisierten Hightech-Welt künstlerisch mehr überzeugen. Mit über 100 Einzelinstrumenten entfalteten die vier Drummer ein wahres Feuerwerk von Klangkaskaden, Rhythmuspatterns und ungewöhnlichen Schlagkombinationen in einer Dichte und Präzision, die nicht nur zum Ohrenschmaus gerieten, sondern durch ihre Visualisierung in der Live-Darbietung auch zu einem intensiveren Verständnis musikalischer Strukturen beitrug. Im Anschluss an die konzertante Aufführung mussten die Preisträger in einem Kolloquium unter Beweis stellen, dass sie auch Inhalte und Hintergründe ihrer Stückereflektiert hatten und verbalisieren können.

 

Gez. Dr. Helmut Schönecker


 

 

P1000245.jpgDie große Buche auf unserem Schulhof ist nicht mehr da.

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Leider haben die Baumaßnahmen um die Buche herum und die Begrenzung ihrer Wurzeln ihr so zugesetzt, dass sie schon im letzten Herbst ihre ganze Kraft in die Fortpflanzung investierte und enorm viele Früchte hervorbrachte. Dann sah man auf einer Seite verdorrte Äste und im Frühjahr reichte die Kraft nur noch zur Entfaltung kleinster Blättchen. Die schöne, große Buche starb.

Nun bestand die Gefahr, dass bei – oder nach – starkem Wind oder Sturm Äste abbrechen, im schlimmeren Fall gar der ganze Baum abknicken könnte. Fachleute meinten, der Zustand des Baumes sei Besorgnis erregend und bei der derzeitigen Wetterlage bestünde Lebensgefahr für die Menschen auf dem Schulhof.

Deshalb wurde der Baum am Mittwoch, den 08.07.2009 gefällt, bzw. von oben her abgesägt.

Schüler und Lehrer vermissen diesen großen, alten Baum und hoffen, dass der Nachfolger sich mit den Gegebenheiten auf dem Schulhof arrangieren kann und bald groß und stark wird.

 


 

Musischer Abend zeigt kreative Vielfalt

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WG Tanz  AG   Hip Hop.JPGBiberach(sz) – Musik, Tanz und Kunst, dargeboten von äußerst engagierten Schülerinnen und Schülern des Wieland-Gymnasiums, sind beim 18. Musischen Abend des Fördervereins der Schule eine begeisternde Liaison eingegangen. Was geboten wurde, konnte sich sehen lassen und setzte das Publikum in der knallvollen Schulaula in helle Begeisterung.

Natürlich stand die Musik im Vordergrund. Der Abend begann mit einem markanten Auftritt der WG-Bigband (Leitung Dr. Helmut Schönecker), setzte sich über ein Klassenarrangement der 6c, Einzelvorträge – besonders gelungen Juliane Doerflers Interpretation von Felix Mendelssohn Bartholdys „Lied ohne Worte“ – fort bis zu den Flying Tones (Alexander Hann, Mathias Werner, Timo Landenberger, Daniel Schuster) mit griffigen Jazz-Titeln. Spektakulär Jan Kleine-Beeks technische Raffinessen bei seinem „DJ Spinzalabim-Remix“! Zwischendurch zeigten die Mädchen vom Unterstufen- und vom Mittelstufen-Chor, dass Michael Jackson, Lionel Richie und Abba immer noch populär sind. Aufgelockert wurde die Reihe der Darbietungen von den akrobatischen Vorstellungen der Breakdance-Gruppe „funky kids“  und verschiedenen Tanz-Vorführungen. Eindrucksvoll der Salsa „Michaela“ der Tanz-AG 9 – 11 (Leitung Eleonore Laib). In der Pause konnte man sich in einer kleinen Kunstausstellung vom beachtlichen Niveau der Schülerarbeiten überzeugen. Locker auf Staffeleien arrangiert gab's überraschende Einblicke in das, was moderner Kunstunterricht leistet.

Insgesamt drei Stunden – eine kleine Straffung des Programms wäre bedenkenswert gewesen - die viel Spaß gemacht haben und zeigen, dass das neue G8 keineswegs das Aus für Musisches bedeuten muss!

L. Semmelmann


Einweihung der neuen Sporthalle

Sport ist Bildung

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Nach langem Warten war es am 13.03.09 endlich soweit. Die neue zweiteilige Sporthalle A wurde in kleinem, feierlichem Rahmen eingeweiht. Damit  wurde der letzte neue Baukörper im Gebäudekomplex der beiden Biberacher Gymnasien an Stelle der abgerissenen ‚Turnhalle des Wieland-Gymnasiums’ in Betrieb genommen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung führte die Tanz-AG des Wieland-Gymnasiums unter der Leitung von Eleonore Laib einen beeindruckenden Showact vor, einen Hip Hop, entstanden in einer wöchentlichen A-Stunde für die Klassenstufe 9.

Schulleiter Herr Schott begrüßte die Anwesenden auch im Namen des Pestalozzi-Gymnasiums und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass nicht nur das Hochbauamt als Projektleiter sondern auch Bürgermeister und weitere Amtsleiter gekommen waren.

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Ausstellung von Schülerarbeiten in der KSK Biberach

Bilder der Ausstellungseröffnung

Kopie von P1000026.JPGSchülerinnen und Schüler des Kunstprofils am Wieland-Gymnasiums, aber auch Talente aus den übrigen Klassen zeigen ihre Werke.

Die Eröffnung fand am 12. März in der Kreissparkasse Biberach statt, musikalisch umrahmt vom Jazz-Quartett des Wieland-Gymnasiums (unter der Leitung von Herrn Lippert). Sie bot den Besuchern eine Schau von Exponaten, die von den Fachlehrern des Gymnasiums (Delphine Rebmann, Elmar Bareth, Heinz Dress und Christian Greifendorf) in der Kundenhalle eindrucksvoll arrangiert und präsentiert wurde.

Ungewöhnliches ist allemal in dieser Ausstellung zu entdecken. Neben hochkarätigen Zeichnungen und Malereien begegnet der Besucher Plastiken, Objekten und Architektur-Modellen.

Die unübersehbaren Ergebnisse einer Umgestaltung ausgedienter Teppich-Pappröhren zu einem skulpturalen „Denkmal für die bedrohte Natur“ kann man im Eingangsbereich bewundern.

Luftschlösser hängen im Raum, Aliens glotzen uns an und aus wertlos gewordenen Materialien sind phantastische aber auch altbekannte Wesen entstanden. Sogar das Sofa der jüngst verstorbenen Biberacher Künstlerin Romane Holderried-Kaesdorf kommt in Malereien einer 5. Klasse wieder zu Ehren nach einem Ausstellungsbesuch im Biberacher Museum.

E. Bareth

 


 

Literaturkurs tritt in Aktion
zdf_001.jpg„Sichtlich interessiert“ oder auch: Warum sind Randgruppen Randgruppen?

Mit dieser Frage haben sich auch die Schüler des Oberstufen-Literaturkurses des Wieland-Gymnasiums Biberach auseinandergesetzt. Ausgangspunkt war für sie dabei das Projekt „Sichtlichmensch“ des Biberacher Fotografen und Bildjournalisten Andreas Reiner, der Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gab, sowohl als Models vor der Kamera, als auch als Fotografen hinter der Kamera, in Aktion zu treten. Dieses Projekt war Anstoß für eine Auseinandersetzung in Texten, sowie einer Begegnung zwischen Schülern und Menschen mit Behinderungen. Diese Begegnung, die am 18.02 im Agenturhaus Biberach stattfand, wurde von einem Kamerateam des ZDF begleitet.

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3. Preis Landeswettbewerb Mathematik Mittelstufe

Michael Kern hat am Landeswettbewerb für Mathematik der Mittelstufe teilgenommen und einen 3. Preis erzielt (Urkunde).

UrkundeVorschau.pngDer Landeswettbewerb 2008/2009 fand in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Bayern statt. An der ersten Runde in Baden-Württemberg haben 740 Jugendliche aus Realschulen und Gymnasien bis einschließlich Klassenstufe 10 teilgenommen. 206 Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit sich in 93 Gruppen am Wettbewerb zu beteiligen, der Anteil der Mädchen beträgt in diesem Jahr 43%.

In der ersten Runde werden insgesamt sechs Aufgaben aus den klassischen Unterrichtsgebieten Geometrie, Algebra und Zahlentheorie gestellt. Zur Lösung genügen die Kenntnisse der Schulmathematik aus den Klassenstufen 8 bzw. 9. Durch diesen Wettbewerb sollen die Jugendlichen angeregt werden, ihre mathematischen Fähigkeiten zu testen und weiter zu entwickeln.

Die ersten, zweiten und dritten Preisträger erhielten jeweils eine Urkunde und einen Buchpreis. Die ersten und zweiten Preiträger konnten sich außerdem durch die Teilnahme an der zweiten Runde für eines der beiden mehrtägigen mathematischen Seminare qualifizieren, die im Mai und Juli 2008 stattfanden.

Übersicht der Preisträger nach Klassenstufen (Gesamtteilnehmerzahl 740)

Es haben sich insgesamt 265 Schülerinnen und Schüler für die zweite Runde qualifiziert.

Preisstufe Klassenstufe (Einzelstarter/Teilnehmer in Gruppen
5-7 8 9 10 gesamt
1 8/4 27/2 39/19 26/6 100/31
2 9/2 22/5 41/16 26/13 98/36
3 22/8 28/19 38/6 25/5 113/38
teilgenommen 55/40 57/28 78/22 29/11 219/101
gesamt 94/54 134/54 196/63 106/35 530/206

 

Biberach: Neues Lernen auf dem Schulcampus

Bildergalerien Aktionen am Tag der offenen Tür IZBB-Festakt und Big Band Probentage Big Band

Das Wieland- und das Pestalozzi-Gymnasium sowie die Stadt Biberachwaren schnell, als es Anfang 2004 um die Beantragung von Mitteln ausdem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) desBundes ging. Angestrebte pädagogische Veränderungen, auch aufgrund derEinführung von G8, sollten baulich flankiert werden. Über vier Jahrespäter zeigte sich bei der Einweihung der neuen Gebäude in Anwesenheitder Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan, wiebeeindruckend das gelungen ist.

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(Bundesministerium für Bildung und Forschung: 18. November 2008 http://www.ganztagsschulen.org/10305.php)

Festakt anlässlich der Einweihung der IZBB-Einrichtungen

des Pestalozzi- und des Wieland-Gymnasiums Biberach am 15. November 2009

Lediglich Bundesbildungsministerin Frau Dr. Annette Schavan durfte beim gemeinsamen Festakt anlässlich der Einweihung der neuen IZBB-Einrichtungen in der neuen Turnhalle ihre Ansprache in Form einer „klassischen“ Rede halten. Alle anderen Beiträge folgten einem eigens entwickelten Konzept mit Talkshowcharakter, Interviews, Theater- und Musikeinlagen. Ein Konzept in das sich, moderiert durch den Medienprofi Johannes Riedel, auch Oberbürgermeister Fettback, die Schulleiter Hummler (PG) und Schott (WG) sowie der Architekt des Mammutprojektes, Gerd Mann von „Mann & Partner“, einbinden ließen.

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Wieland-Gymnasium „Jazz für Kinder“ – Interaktives Gesprächskonzert

Musikalische Interaktion in wohldosierten Häppchen

Lackerschmid-Trio 05.jpgRund 200 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 des Wieland-Gymnasiums hatten am Freitagvormittag in der Aula Gelegenheit, im Rahmen der von der Landesstiftung Baden-Württemberg, der LBBW und dem Landesjazzverband geförderten Projektreihe „Jazz für Kinder“ auf Initiative des Jazzclubs Biberach, ihren musikalischen Standort neu zu bestimmen. Für rund die Hälfte der Kinder war dies nach eigenem Bekunden das erste Live-Konzert überhaupt.

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Mit Beder und Falk gehen zwei „WG-Urgesteine“ in Pension

BIBERACH (sz) Zum Ende des Schuljahres [2007/2008] verlassen mit Hans-Joachim Beder und Walter Falk zwei der erfahrensten Lehrer das Wieland-Gymnasium. Mit zusammengenommen 65 Jahren „WG-Erfahrung“ treten sie ihre wohlverdiente Pension an. Schüler und Kollegen lassen die beiden nur ungern gehen.

Hans-Joachim Beder studierte Germanistik und Theologie in Bochum und Tübingen und kam schließlich 1980 von Laupheim ans Wieland-Gymnasium, wo er die Fächer Deutsch und katholische Religion unterrichtete. Zusätzlich zu Donaufahrten und Studienfahrten nach Rom engagierte sich Beder besonders in der Arbeit mit Behinderten.

Seit 18 Jahren leitet Beder die Schwarzbach-AG, in der Schüler des Wieland-Gymnasiums Schüler der Schwarzbach-Schule unterstützen und gemeinsam Projekte durchführen. Seine Kollegen werden ihn auch als kompetenten Personalratsvorsitzenden vermissen.

Walter Falk studierte Latein und Französisch in Hamburg und Tübingen und wurde bei seiner Einstellung in den Lehrdienst 1971 vom damaligen Oberschulamt direkt ans Wieland-Gymnasium geschickt.

37 Jahre mit Begeisterung Lehrer

Dies war anfangs gegen seinen Willen – aber nur anfangs, denn jetzt verlässt er das WG, an dem er die Fächer Latein, Französisch und auch Deutsch unterrichtete, nach 37 Jahren ununterbrochener und begeisterter Lehrertätigkeit. Falk zeichnete sich besonders durch seine herausragende Arbeit am bundesweit bekannt gewordenen „Biberacher Modell“ aus, in dem seit Ende der 90er Jahre die Fremdsprachen Englisch und Latein in Kooperation von Klasse 5 an unterrichtet werden.

Beide möchten ihren Übergang in den Ruhestand aktiv gestalten. Hans-Joachim Beder mit „Aufräumen, Sport, und Studieren der Theater- und Ausstellungsprogramme“. Und Walter Falk verrät schmunzelnd, was er vorhat: „Tun was ich will – aber was, verrate ich nicht!“

(SchwäZ: 30.07.2008)


Der Wechsel zu G8 ist schwierig wie nie

Für die nicht versetzten Schüler der neunten Gymnasialklassen kommt die Wiederholung der neunten Klasse fast einer Versetzung gleich. Sie müssen nämlich auf den G8-Zug aufspringen und machen im selben Jahr Abitur wie ihre bisherigen Klassenkameraden.

BIBERACH Was mit den Schülern passiert, die jetzt in der neunten Klasse des Gymnasiums sitzengeblieben sind, war zunächst unklar. Denn eine vergleichbare neunte Klasse, in der sie den Stoff wiederholen könnten, gibt es nicht: Die neue neunte Klasse, die von unten nachrückt, ist schon seit der fünften Klasse im G8-System (in acht Jahren zum Abitur) unterrichtet worden und viel weiter im Lernstoff.

Die Schüler, die nicht versetzt wurden, haben vier Möglichkeiten. Erstens: Sie werden auf Probe in die zehnte Klasse versetzt. In diesem Fall müssen sie fünf Wochen nach den Ferien eine Nachprüfung in ihren schlechtesten Fächern machen. Zweitens: Sie wechseln auf die Real- oder Berufsschule und wiederholen die neunte Klasse dort. Drittens: Sie wiederholen die neunte Klasse im G8-Zug. In diesem Fall machen die betroffenen Schüler im selben Jahr Abitur wie ihre früheren Klassenkameraden. Viertens: Sie wechseln in die achte Klasse des G8-Zuges. „Wer das macht, käme als 16-Jähriger zu 14-Jährigen. Ein solcher Fall ist mir nicht bekannt“ erklärt Wolfgang Schott, Leiter des Wieland-Gymnasiums.

Welcher Weg der beste ist, ist von Schüler zu Schüler unterschiedlich. Die Entscheidung treffen Schüler und Eltern in Absprache mit den Lehrern, die eine Empfehlung aussprechen. „Wenn der Schüler zum Beispiel seine Schwächen in der zweiten Fremdsprache hat, empfiehlt es sich, auf die Realschule zu gehen“, sagt Schott. „Da auf der Realschule die zweite Sprache nicht verpflichtend ist, kann er dort trotzdem in die zehnte Klasse versetzt werden“, erläutert Wolfgang Mäder, Leiter des Schulamts in Biberach.

Die Wiederholung im G8-Zug wird von Jahr zu Jahr schwieriger, weil der Vorsprung der G8-Klassen immer größer wird: Wer zur Einführung von G8 2004 als Sitzengebliebener in die fünfte Klasse kam, den erwarteten fünf Sechstel Wiederholungsstoff und ein Sechstel neuer Stoff. In der neunten G8-Klasse sind für die nicht versetzten Schüler dementsprechend rund fünf Sechstel des Stoffes neu. „Daher kommt der Wechsel nach G8 in der neunten Klasse fast schon einer Versetzung gleich“, sagt Schott.

Drei wechseln an die Realschule

Deswegen haben sich auf dem Pestalozzi-Gymnasium drei der fünf betroffenen Schüler dafür entschieden, auf die Realschule zu wechseln, wie die stellvertretende Schulleiterin Sigrid Zipprich mitteilt. Zwei Schüler wiederholen demnach die neunte Klasse im G8. Ein Schüler wird auf Probe in die zehnte Klasse versetzt – er muss jetzt für die Nachprüfung lernen.

Der einzige Neuntklässler, der auf dem Wieland-Gymnasium das Klassenziel verfehlt hat, tendiert zu einem Wechsel auf die Realschule. Im vergangenen Jahr, als die Schnittstelle zwischen achter und neunter Klasse lag, ging ein Teil der nicht versetzten Schüler ebenfalls auf die Realschule, der andere Teil wiederholte im G8-Zug. Von diesen Schülern schafften dieses Jahr alle die Versetzung.

(SchwäZ: 25.07.2008)

  • Am 2011-05-08 um 18:32:13 von MAIE geändert.
  • Am 2011-04-10 um 17:40:19 von MAIE geändert.
  • Am 2010-10-07 um 20:50:38 von MAIE geändert.