Wieland-Gymnasium Biberach

Projekte und Aktionen

 

Archiv:

Ehemaligentreffen der Donaufahrer

40 Jahre Donaufahrt – Jubiläumstreffen am 24.07.2010

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Ca. 80 -100 ehemalige Donaufahrer trafen sich am Schützensamstag im Schulhof und Foyer des Wieland-Gymnasiums, um alte Freunde aus Donaufahrtzeiten zu treffen und um Erinnerungen auszutauschen. Der Pionier der Fahrt, Dieter Georgii, traf dabei auf 12 von 18 Teilnehmer/innen der ersten Fahrt 1970 und das Hallo und das Vergnügen sich wieder zu sehen waren groß. Eine kleine Ausstellung mit Dokumenten der 40-jährigen Geschichte der Fahrt rundete das Treffen ab, außerdem gab es zwei Filme aus den 80iger Jahren zu sehen und als Kontrast dazu einen Film von 2009. Die Donautanzgruppe von Horst Buchmann zeigte Tänze aus ihrem diesjährigen Programm und bewirtete die Gäste.

Donaufahrer Ausstellung.jpgBeim Besuch der Ausstellung

Donaufahrer Tanz.jpgDonautanzgruppe

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Der Pionier der Fahrt, Dieter Georgii (stehend, 2. v.r.) , mit 12 von 18 Teilnehmer/innen der ersten Fahrt 1970


 

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waren wieder gefragt beim diesjährigen Lesewettbewerb. Hier können sich jedes Jahr nicht nur 'Berufsbücherwürmer' behaupten, sondern auch diejenigen, die ihre Liebe zu Büchern und ihre Lust am Lesen neu entdeckt haben.

Wie funktioniert dieser Lesewettbewerb?

In den einzelnen Klassen der Stufe sechs werden intern, nach einer Vorleserunde, zwei Klassensieger gewählt. Hier stellen die Schüler meist schon ihre Lieblingswerke vor und über derweil das Vorlesen. Nebenbei üben sie, konstruktive Kritik zu formulieren und Tipps zu geben.

Einmal als Klassensiegerin oder Klassensieger gewählt, geht es eine Stufe weiter- Der Schulsieger will gewählt sein! Am vierten Dezember diesen Jahres fand daher in der Aula der Wettbewerb unter den Klassensiegern statt. Hier durften die Gewinner unter anderem ihre Lieblingsbücher vorstellen und eine kurze Passage daraus vorlesen. Die Jury bei diesem Schulentscheid stellte sich aus verschiedenen Personen zusammen: Einem Lehrer des Faches Deutsch, einem Elternteil und der ehemaligen Siegerin des Lesewettbewerbs. Der Buchpreis für die Sieger wurde uns von der Inselbuchhandlung in Biberach bereitgestellt.

Ende Januar bis Ende Februar 2010 werden die Schulsieger/innen zum Wettbewerb in ihrem Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt eingeladen. Nach diesem Kreisentscheid, geht es weiter zum Bezirksentscheid (März - April 2010) Die Bezirkssieger/innen treffen sich wiederum zum Halbfinale zum Landesentscheid.( Mai 2010) Die Endrunde der Landessieger und zentrale Abschlussveranstaltung findet im Juni 2010 statt. Hier werden dann die Bundessieger gewählt. Die beiden Bundessieger gewinnen den Wanderpokal und eine Autorenlesung für ihre Schule. Sie werden außerdem zum nächsten Finale in die Bundesjury eingeladen. Wer sich weitergehend informieren möchte, kann hier nachschauen

Viel Vergnügen beim Lesen!


Die Gewinnerin steht fest!

Wir gratulieren ganz herzlich Katharina Quast ( zweite v.l.) zu ihrem verdienten Sieg!

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Die gewählten Klassensieger traten am Freitag, den 4.12 gegeneinander an. Hier konnte man feststellen, dass diese Sieger zu Recht gewonnen hatten, denn alle stellten sie ihr Können unter Beweis. Mit Stolz und Freude konnte die Jury (hier mit im Bild) am Ende der Veranstaltung eine Gewinnerin nennen. Schulleiter Wolfgang Schott überreichte der strahlenden Siegerin eine Urkunde. Sie wird nun am Kreisentscheid teilnehmen. Dazu wünschen wir ihr viel Glück!

Ganz besonderer Dank gilt auch Frau Knapp-Jung, (rechts) die uns als Elternteil schon lange Jahre beim Lesewettbewerb begleitet.

 


 

Literaturkurs tritt in Aktion

„Sichtlich interessiert“ oder: Warum sind Randgruppen Randgruppen?

Schreiben bedeutet, sich mit etwas auseinanderzusetzen. Einen solchen Anlass, sich mit Dingen auseinanderzusetzen hat Andreas Reiner mit seinem Fotoprojekt „sichtlichmensch – Menschen mit Behinderung fotografieren Menschen mit Behinderung“ gegeben, indem er genau das getan hat und in anderen Projekten konsequent tut: Er setzt sich auseinander mit Themen, die so simpel und eben möglicherweise genau daher so selten bedacht, im Falle von Menschen mit Behinderung sogar gerne verdrängt werden.

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Bildergalerie

Das Ergebnis dieser Aktion waren am Ende 80 großformatige, ausdruckstarke Schwarz-Weiß-Portraits, die inzwischen als Wanderausstellung durch Deutschland touren.

Dieses Projekt wirft die Frage auf: „Was hat das mit mir zu tun?“ und so haben die Schüler angeschaut, hinterfragt und befragt. Und zwar genau die drei großen Gruppen von Beteiligten, die für diese Ausstellungssituation relevant sind. Den Initiator Andreas Reiner, die Beteiligten als Schaffende (die Fotografen und Models) und die Beteiligten als Personen, die sich die Ausstellung angeschaut haben. Sich selbst.

Entstanden sind vielfältige Texte, die zeigen, auf welche Art und vor allem dass Jugendliche sich mit Interesse mit Themen auseinandersetzen, die auch sie zunächst einmal nur „am Rande“ zu berühren scheint. Sprache haben die Schülerinnen und Schüler dabei erfahren. Sowohl als Werkzeug, als auch als Zugangsmedium, um ein Thema zu einem der ihren zu machen. Sie haben diese Thematik be-schrieben.

Dass Auseinandersetzung jedoch nicht etwa mit Absetzen des Stiftes, beziehungsweise bei Kontaktverlust mit der Tastatur aufhört, zeigt sich an einem weiteren Projekt, bei welchem die Jugendlichen gezeigt haben, dass Interesse weiter gehen kann und im Grunde eine Auseinandersetzung im Sinne einer immer wiederkehrenden, prozesshaften Begegnung darstellt. Begleitet von einem Fernsehteam des ZDF haben sich die Schüler auf eine Begegnung in einem etwas größeren Rahmen eingelassen. Am Freitag den 18.02. kamen im Agenturhaus Biberach die vorhin genannten Beteiligten zusammen. Es wurde gesprochen, diskutiert aber auch gelacht und gealbert. Zur Sprache kam dabei unter anderem die jeweilige Sichtweise auf einander. Diese Sichtweise wurde nachher sogar in einem Foto-shooting aufgegriffen, indem man sich gegenseitig fotografierte. Ein Endpunkt oder gar die Antwort auf diverse Fragen wie Ausgrenzung oder Schubladendenken kann und soll eine solche Begegnung nicht darstellen. Viel wichtiger ist diese Situation durch die Tatsache, dass sie den Rahmen geboten hat, sich zu begegnen. Eine Situation, die nicht selbstverständlich und täglich stattfindet. Schon alleine durch die Tatsache, dass es sich bei Menschen mit Behinderung um eine Randgruppe handelt, die oft eben ganz wörtlich am Rande des Erlebens von vielen ein eben nicht völlig integriertes Leben führt. Dieser Dialog, diese Begegnung, war eine spannende und wirklich schöne Erfahrung für beide Seiten. Sie sollte Beispiel, sollte Möglichkeit, sollte Anstoß sein.

Informationen über das Projekt, sowie die Texte der Schüler können unter www.projekt-sichtlichmensch.de abgerufen werden.

 

Dokumentiert wurden die Begegnung auch im Bild durch Andreas Reiner. Auf seiner Homepage können diese Fotos ebenfalls eingesehen werden.

 


Tag der Sprache:

Sprache begeistert – Ein Gemeinschaftsprojekt von Universität und Schule

Bildergalerie

Wie zählt man auf Arabisch, wie begrüßt man sich in Afrikaans, wie ist das mit den Tonhöhen in Vietnamesisch, wie zeigt man die Farben in Gebärdensprache und was ist eigentlich Esperanto? Am Tag der Sprache des Wieland Gymnasiums haben die 6. Klassen in neun verschiedene Sprachen und deren Struktur „hineinschnuppern“ können. Die Workshops zu Afrikaans, Arabisch, Kroatisch, Rumänisch, Ungarisch und Vietnamesisch wurden von sechs Kollegen und Kolleginnen des Wieland-Gymnasiums gestaltet, während drei auswärtige Dozenten verschiedener Universitäten Grundlagen zu Esperanto, Gebärdensprache und maschinellem Übersetzen anboten.

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In Spielen, Liedern und mit kulinarischen Proben tauchten die Beteiligten mit viel Freude und Begeisterung in andere Kulturen ein. Nicht nur das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten und das Verdauen der Überraschung, wie viele kroatische Wörter mit der Kenntnis der Ausspracheregeln vom Deutschen hergeleitet werden können, auch die Möglichkeiten und Grenzen des Übersetzens von Sprache mit dem Computer oder die Einführung in die universelle Sprache der Gehörlosen war Thema dieses innovativen Projekts einer Kooperation von Gymnasium und Universität, einer Begegnung und Befruchtung von gymnasialem Wissensdrang und universitärem know how. Eröffnet wurde der Projekttag am Vorabend mit einem Workshop, in dem sich Lehrerinnen und Lehrer, sowie interessierte Eltern mit Prof. Dr. Anke Holler, Universität Göttingen, über Entwicklungen im Sprachunterricht und Auswirkungen auf die Lehrerausbildung austauschten.

Das Projekt, initiiert und geleitet von Susi Braig und Ute Semrau, wurde durch die finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse Biberach und des Fördervereins der Freunde und Ehemaligen des Wieland-Gymnasiums realisierbar.

 


Ausstellung in der Stadtsparkasse Biberach: 2009

Bilder zur Ausstellung in der Sparkasse Biberach 2009

  • Am 2010-10-07 um 19:29:18 von MAIE geändert.
  • Am 2010-08-24 um 13:46:26 von MAIE geändert.
  • Am 2010-03-30 um 21:59:22 von MAIE geändert.