Das Leitbild der Schule
Das Konzept „WGplus“
Im Konzept „WGplus“ wurde für das neue achtjährige Gymnasium das pädagogische Profil zum Gegenstand einer inhaltlichen und organisatorischen Neuorientierung gemacht. Durch die Einführung der Kontingentstundentafel und der Poolstunden können deutliche fachliche und methodische Schwerpunkte gebildet, der Unterricht durch Rhythmisierung und Periodisierung abwechslungsreicher gestaltet und eine bessere Projektorientierung ermöglicht werden. Zu diesem neuen Konzept gehören nicht nur der wöchentliche „Klassenrat“, sondern auch das „Betreute Lernen“ und ein Bewegungsangebot in den Mittagspausen.
Die bereits eingeleitete jährliche Evaluation unter Begleitung von externen Beratern soll Aufschluss darüber geben, wie die Beteiligten das neue Konzept bewerten.
Die räumlichen Bedingungen der Schule für den Ganztagesbetrieb im neuen achtjährigen Gymnasium haben sich durch großzügige Baumaßnahmen, einschließlich eines Lernzentrums mit Mediothek sowie einer Mensa, zusammen mit dem Pestalozzi-Gymnasium, nachhaltig verbessert.
Schule: mehr als Lernalltag
Die außerunterrichtlichen Angebote sind nicht nur thematische Erweiterungen des Pflichtbereichs, sondern gehören zum pädagogischen Konzept als Orte des praktischen Handelns, der Eigenverantwortlichkeit und der Selbständigkeit.
Freiwillige Arbeitsgemeinschaften werden in den Bereichen Mannschaftssportarten, Klettern, Breakdance, Jazz-Band, Chor, Theater, Tanz und Sprachen (freiwilliges Latein, Griechisch, Spanisch, Chinesisch) in Abhängigkeit von der Lehrerzuweisung angeboten.
Höhepunkt in Klasse 9 sind die Donau-Wasserfahrten. Zwei Wochen lang paddeln Schüler, Schülermentoren (ältere Schüler mit „Donauerfahrung“) und Lehrer gemeinsam auf den schuleigenen Zillen die Donau hinunter nach Wien.
Ein lebhafter Schüleraustausch findet mit Partnerschulen in Valence (Frankreich), Tendring/Clacton (Großbritannien), Swidnica (Polen), Atlanta (USA), Puebla (Mexiko) und mit Shanghai in China statt.
Die Schule beteiligt sich aktiv am Projekt NUGI (Netzwerk Universität–Gymnasium–Industrie), das Gentechnik und Biotechnologie – in Zusammenarbeit mit der Uni Ulm und der Firma Boehringer – praxisnah vermitteln will. Ein modernes schulisches Labor ist hierfür vorhanden.
In Klasse 11 nehmen alle Schüler an dem Programm „Berufsorientierung am Gymnasium“ (BOGY) teil, zur Berufs- und Studieninformation werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten.
Regelmäßig ausgebucht sind die Aufführungen der AGs in der Aula, die von Schülern, Lehrern und Eltern zusammen mit großem Engagement entwickelt und vorbereitet werden. Bei ihrer Tätigkeit in der SMV mit ihren zahlreichen Aktivitäten sowie in der Schülerzeitungsredaktion der „Funzel“ erfahren viele Schüler, dass Schule mehr ist als Lernalltag und dass es große Freiräume gibt, das Schulleben mitzugestalten.
Der Elternbeirat versteht sich nicht nur als Interessenvertretung, sondern als Mitgestalter der Schule. Er organisiert zusätzliche außerunterrichtliche Angebote (z.B. Tastaturschulung, Selbstverteidigung (WSD), Sucht- und Gewaltprävention, Textiles Werken, Zukunftstag für Mädchen und Jungen u.a.) und Veranstaltungen für Eltern. Der Vorstand hat eine moderne arbeitsteilige Teamstruktur, um in den verschiedenen Aktivitätsbereichen effektiver zu sein. Auch die Publikation „wg aktuell“ wird von Elternbeiratsmitgliedern mitgestaltet.
- Am 2009-10-16 um 18:50:07 von MAIE geändert.
- Am 2008-11-03 um 20:16:19 von LIPP geändert.
- Am 2008-11-02 um 10:55:53 von LAMP geändert.